Ein Hauch Alaska in den Allgäuer Bergen

Die perfekte Harmonie zwischen Mensch und Tier beim Schlittenhunderennen in Unterjoch.

Skijöring und Musher sind Begriffe, die Sie noch nie zuvor gehört haben? Dann geht es Ihnen wie uns.
Seit dem vergangenen Wochenende wissen wir jedoch, dass es sich bei einem „Musher“ um einen Schlittenhundeführer handelt und bei „Skijöring“ um eine Disziplin, bei der ein Langläufer von ein oder zwei Hunden gezogen wird. Mit dieser Disziplin wird ein Schlittenhunderennen in der Regel traditionell eröffnet.
Am Sonntag, 21. Januar hat uns eine ganz besondere Veranstaltung in den frühen Morgenstunden nach Unterjoch gelockt.
Hier fand am vergangenen Wochenende das 21. Internationale Schlittenhunderennen statt. Besonders gefreut hatten wir uns darüber, dass Frau Holle Mitte der Woche nochmals kräftig ihre Kissen schüttelte.
Das Rennen findet nämlich nur bei ausreichender Schneelage statt – eine Woche zuvor sah das tatsächlich noch ein bisschen mau aus…
An diesem Wochenende gingen insgesamt knapp 100 Musher aus Polen, Österreich, Russland, Belgien, Deutschland und der Schweiz mit ihren Gespannen von bis zu 14 Hunden an den Start. 
Bei dem Weltcup-Rennen ging es unter anderem um die Qualifikation für die Europameisterschaft in Italien, sowie für die Weltmeisterschaft in Schweden.
Ganz besonders beeindruckend war die Offenherzigkeit der Musher und ihrer grenzenlosen Liebe zu ihren Hunden. Die perfekte Harmonie zwischen Hund und Mensch hat uns unglaublich fasziniert und war überall spürbar. Vor dem Start hatten wir sogar die einmalige Möglichkeit, einen der Hunde zu streicheln und mit seinem Besitzer ins Gespräch zu kommen. Wir löcherten ihn mit Fragen rund um den Schlittenhundesport.
So erfuhren wir auch, welcher seiner Hunde der sogenannte "Leader" ist, also der Leithund und somit der erste Hund im Gespann.
An ihn werden die höchsten Ansprüche gestellt, denn er nimmt direkt die Kommandos des Mushers entgegen und gibt zudem das Tempo der ganzen Gruppe vor. Als "Wheeler" werden die Hunde bezeichnet, die direkt vor den Schlitten gespannt sind. Alle weiteren Hunde werden "Swinger" genannt.
Unglaublich fasziniert waren wir von der Laufbegeisterung der Hunde, die auch nach einer Distanz von bis zu 16 km nicht nachzulassen schien.
Kurz vor dem Start war der schier unbändige Laufwille der Hunde kaum noch zu bremsen. Besonders die langen Gespanne mit 14 Hunden waren nicht mehr zu halten, so sehr fieberten sie dem Start entgegen.
Die Strecke führte die Gespanne über einen sehr anspruchsvollen Trail, von Unterjoch aus über breite Loipen durch die verschneite Winterlandschaft nach Oberjoch, teilweise bis hinein in das Gebiet der österreichischen Gemeinde Schattwald.
Wieder im Ziel in Unterjoch angekommen war es für uns einfach nur wunderschön mit anzusehen, wie die Hunde von ihren Herrchen die wohlverdienten und ausgiebigen Streicheleinheiten genossen haben.

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