Eine Wanderung ganz nach unserem (seinem?) Geschmack

… und warum es gar nicht so einfach ist, mit seinem Partner Sport zu treiben.

Wandern bedeutet für uns jedes Mal aufs Neue "Kraft tanken für die Seele". Bei kaum einer anderen Freizeitbeschäftigung bekommt man den Kopf so schön frei und findet den notwendigen Ausgleich zum Alltag. Die klare Luft, die abwechslungsreiche Natur, die einmalige Ruhe in den Bergen und natürlich auch die körperliche Herausforderung begeistern uns einfach immer wieder.
14 km und knapp 4,5 Stunden waren wir bei unserer Tour auf den Mittaggipfel bis zum Steineberg und wieder zurück nach Immenstadt unterwegs. Und am liebsten würden wir direkt gleich nochmals los wandern :-).
  • 14

    Kilometer

  • 870

    Höhenmeter auf

  • 870

    Höhenmeter ab

  • 4,5

    Stunden

"Das ganze Leben ist ein Wettkampf"!

... und mit diesem Motto kommen wir auch schon auf die zweite Überschrift zu sprechen.
Je nach dem mit wem man sich an einem sonnigen Wochenende auf eine Bergtour begibt, kann eine gemütliche Wanderung nämlich zu einer ganz schönen Herausforderung werden.
Vor allem tritt bei (bevorzugt) Männern dieser Wettkampfgedanke häufig schon beim Lesen des ersten Wegweisers an der Talstation der Mittagbahn (Mittaggipfel Dauer 2 Stunden) auf. Wow – 2 Stunden? Das schaffen wir auch schneller! 
Ernsthaft?
Ernsthaft ...
Voller Tatendrang marschieren wir (bzw. er) also im Eiltempo in Richtung Gipfel. Der Puls schießt direkt in die Höhe, die ersten Schweißperlen kullern über die Stirn – aber was macht man nicht alles, um den Partner bei seinem grenzenlosen Tatendrang zu unterstützen.


Wenn es darum geht, sich gegen andere zu beweisen, gibt es für Männer nur noch ein Ziel und das heißt "gewinnen". Das liegt ihnen offensichtlich im Blut, und alles andere wird plötzlich unwichtig ... 
Und so haben wir den ersten Aufstieg dann natürlich in weniger als 1,5 Stunden geschafft. Mann überglücklich, Frau "leicht" erschöpft.
Oben angekommen werden wir aber mit einer so traumhaft schönen Aussicht über das gesamte Oberallgäu belohnt, dass die Anstrengungen sofort wieder vergessen sind. 

Da wir aber noch einiges vor uns haben, machen wir uns direkt weiter auf den Weg: Das "Bärenköpfle" (1.476 Meter) ist schnell erreicht, und so erklimmen wir in knapp 20 Minuten (Zeitangabe laut Schild waren 30 Minuten) schon unseren zweiten Gipfel des Tages und sind auch hier wieder hin und weg von der Aussicht.
  • 1.451 m

    Mittaggipfel

  • 1.476 m

    Bärenköpfle

  • 1.681 m

    Steineberg

Die letzte Etappe vom "Bärenköpfle" hinauf zum "Steineberg" wird dann im Vergleich zu den ersten beiden Etappen schon ein bisschen schwieriger: Die Wege werden steiler und steiniger und die Beine dazu auch immer schwerer (ob das wohl am übertrieben schnellen Tempo auf die ersten beiden Gipfel liegt?? Wir fragen besser nicht nach ...).
Hier entfaltet sich die Nagelfluhkette in ihrer ganzen Schönheit: Links von uns offenbart sich immer wieder der tolle Blick über die Allgäuer Alpen, rechts schauen wir auf Immenstadt und ins Allgäuer Voralpenland mit den zahlreichen Seen und Wäldern.
Die Wege führen uns durch ein steiles Waldstück bergauf zum Steineberg, wo wir ganz zum Schluss noch einen kleinen Adrenalin-Kitzel erleben: Der letzte Anstieg hinauf zum Gipfel kann durch eine 17 Meter lange und sehr steile Leiter verkürzt werden. Und während Frau noch überlegt, ist Mann natürlich längst schon oben. 
Und dann haben wir es endlich geschafft!
Eine knappe Stunde und etliche überholte Wanderer später (man muss ja nicht nur schnell sondern auch als erstes oben sein) haben wir unser drittes Gipfelkreuz für heute erreicht.
Spätestens hier lohnt sich eine kleine Verschnaufpause – auch um den Blick noch einmal ausgiebig schweifen zu lassen.
Auf dem Rückweg lassen wir es dann ein bisschen gemütlicher angehen (aha – fand's der Herr doch ein bisschen anstrengend?) und kehren bei einer leckeren Brotzeit und gekühlten Getränken an der Bergstation der Mittagbahn in Ruhe ein.
Der Weg von der Mittagbahn zurück ins Tal ist in einer knappen Stunde geschafft. 
Erschöpft aber vollkommen glücklich und zufrieden kommen wir nach insgesamt 4,5 Stunden wieder an unserem Auto an und freuen uns jetzt schon wahnsinnig auf unsere nächste Tour.

Start und Ende der Tour: 
Mittagbahn in Immenstadt

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