Parkhotel Jordanbad – ein Haus mit langer Geschichte

Über 750 Jahre Gastlichkeit erwarten Sie bei einem Besuch im oberschwäbischen Biberach.

Wenn Sie durch die Flure und Gänge des Parkhotel Jordanbad gehen, können Sie es noch ganz deutlich spüren: Um diesen Mauern rankt sich eine lange und wechselvolle Geschichte die bis ins Jahr 1290 zurück reicht. Schon seit dieser Zeit diente es als Mineralbad, Spital und Schwesternhaus. Im damaligen „Wasacher Hof“ flanierten, kurierten und dinierten einst inkognito Kirchenfürsten, Kaiser, Könige, Adelige, Künstler, Weltbürger und Filmstars. 
 Seine wichtigsten Wurzeln aber findet das Jordanbad im Jahre 1889 mit der Eröffnung der „Ersten ärztlich geleiteten Kneipp`schen Kuranstalt“, die später mehrmals von Pfarrer Kneipp besucht und gelobt wird. 
Aus diesen Wurzeln schöpfen das Parkhotel Jordanbad und die gesamte Anlage mit Thermalbad und Saunalandschaft noch heute ihre besondere Wirkung auf ihre Gäste und für ihr sicher einmaliges Angebot. Eine Symbiose aus prickelnden Wohlfühl- und Wassererlebnissen, ganzheitlichen Kneipp- und Gesundheitsprogrammen, der Magie der Sinne und einer Rückbesinnung auf die wirklich wichtigen Dinge und Werte des Lebens. 

Und so trifft sich heute in diesem Haus Geschichte und Moderne, Einfachheit, Schlichtheit und Trendiges, begegnen sich Jung und Alt, Weltliches und Geistliches.

Geschichte des Jordanbades

Der Name „Jordanbad“ mag mit der Annahme von Kreuzrittern zu tun haben, es gäbe unterirdische Verbindungen von den Quellen des Bades zum Jordan im Heiligen Land.
Aufgeklärter klingt die Deutung eines Dr. Müller von 1688, wonach „der gnadenausteilende Gott ... seine Benedicte ... über unserem im Schwabenland gelegenen Jordan gesprochen hat“, damit Kranke geheilt würden, wie der aussätzige Naaman einst im palästinischen Jordan geheilt wurde. 

1290
Die Grafen von Aichelberg erwarben den „Wasacherhof“ von den Grafen von Essendorf und übergaben es 1298 dem Heilig-Geist-Spital Biberach.

1470
Erste Erwähnung des Jordanbades als „Spitalbad“.

1667
Das Jordanbad wird nach dem Dreißigjährigen Krieg durch Reichsoberst Jordanus restauriert.

1826
Aus Unwirtschaftlichkeit wird das Bad verkauft.

1886
Prälat Hofele aus Ummendorf kauft das gesamte Anwesen für 75.000 Mark.

1888
Generaloberin Mutter M. Rosa Bauer erwirbt für die Franziskanerinnen von Reute das Jordanbad zum gleichen Preis. Dr. Johann Nepomuk Stützle aus Dürnau bei Bad Buchau, wird erster leitender Arzt der „Wasserheilanstalt Jordanbad“. 
1889
Die erste ärztliche geleitete Kuranstalt wurde eröffnet. Pfarrer Kneipp besucht erstmals das Jordanbad.

1890
Erbauung des Oberen Kurhauses (Abriss 2002).

1894
Fertigstellung des Schwesternhauses mit neuromanischer Kapelle.

17.06.1897
Tod von Pfarrer Sebastian Kneipp.

1905
Errichtung des Unteren Kurhauses (heute Parkhotel Jordanbad). Nutzung als Lazarett während beider Weltkriege.

1951
Wiederaufnahme des Kurbetriebes nach umfangreicher Instandsetzung.

1982
Anerkennung als „Kneippkurort“ durch das Land Baden-Württemberg.

2003
Eröffnung des „neuen“ Jordanbades durch Angela und Thomas Lerch.

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