Wanderung zum Schrecksee

„Schrecklich“ schön ist die Wanderung von Hinterstein zum Schrecksee.

  • 15 km

    Länge

  • 1.200 m

    HM auf

  • 1.200 m

    HM ab

  • 1.841 m

    Höchster Punkt

  • 6 Stunden

    Dauer

Stellen Sie sich einen malerischen, glasklaren, blaugrünen Bergsee vor - eingerahmt von beeindruckenden Felswänden und traumhaft in mitten der Allgäuer Alpen gelegen. Diese Vorstellung würde Ihnen gefallen und diesen idyllischen Bergsee möchten Sie gerne entdecken? Dann machen Sie diese Wanderung am besten nicht Mitte Mai... Warum nicht? Das erklären wir Ihnen in unserem heutigen Blogpost.

Daten und Fakten zur Tour:

Start – und Endpunkt: Parkplatz „Auf der Höh“ in Hinterstein
Schwierigkeit: mittel - schwer
Kondition: mittel – schwer
Länge: 15 km
Höhenmeter: 1.200 Meter
Höchster Punkt: 1.841 Meter
Dauer: ca. 6 Stunden
Einkehr: Keine Einkehrmöglichkeiten während der Tour
Tipp: Nehmen Sie ausreichend Getränke und Brotzeit mit und achten Sie unbedingt auf gutes Schuhwerk!

Zu den aller schwersten Touren in den Allgäuer Alpen zählt die Wanderung von Hinterstein zum auf 1.841 Meter gelegenen Schrecksee nicht. Dennoch ist ein großes Maß an Kondition und Trittsicherheit erforderlich - immerhin müssen knapp 1.200 Höhenmeter in alpinem Gelände überwunden werden.
Um zum Startpunkt der Tour – dem Parkplatz „Auf der Höh“ – zu gelangen, fahren Sie mit dem Auto oder mit dem Bus vom Panoramahotel Oberjoch aus in ca. 10 Minuten in das idyllische Bergdorf Hinterstein. Dieses kleine Alpendorf versteht schon seit Jahrhunderten, seinen Charme zu bewahren und ist auch ohne Wanderung auf jeden Fall einen Besuch wert. Ganz am Ortsende finden Sie den Wanderparkplatz, an dem die Tour dann auch schon losgehen kann. 
Ein etwa 2 km langer und noch ganz ebenerdiger Weg führt Sie zunächst durch Wiesen und Wälder in Richtung Giebelhaus. Diesem Weg folgen Sie so lange, bis Sie auf Ihrer linken Seite das Konstanzer Jägerhaus (übrigens der ideale Gasthof für eine Einkehr nach der Tour) und ein paar Minuten weiter das Elektrizitätswerk Hinterstein hinter sich lassen. Dieser Weg könnte alternativ auch mit dem Bus zurückgelegt werden, ist unserer Meinung nach allerdings zu Fuß eine schöne Einstimmung auf die Tour.
Gleich nach dem Elektrizitätswerk startet dann auch schon die eigentliche Bergtour und der anstrengende Teil der Wanderung beginnt. Laut Beschilderung benötigen Sie rund
2 ¾ Stunden für den Anstieg bis ganz hinauf zum Schrecksee – dabei folgen Sie immer den kleinen Serpentinen mehr oder minder direkt in der Falllinie nach oben. Nach ca. 45 Minuten wird der Weg vorübergehend ein bisschen breiter und Sie gelangen an eine kleine Lichtung mit einem künstlich angelegten See. Diesen lassen Sie hinter sich und gehen immer weiter bergauf. Der Wald lichtet sich schon bald und 
Sie gelangen weiter über einen nur ganz leicht ansteigenden Weg durch ein kesselartiges Hochtal immer näher zum Ziel. Genießen Sie hier die kleine Verschnaufpause mit dem einzigartigen Blick auf die umliegenden Berggipfel bevor es zum letzten Anstieg geht. Wenige Gehminuten nach einem kleinen Bach steht Ihnen noch eine ca. 300 Meter hohe „Wand“ bevor. Sie erkennen den steilen und felsigen Weg schon vom Weitem. Wenn Sie diesen - unserer Meinung nach anstrengendsten Teil der Tour - geschafft haben, ist der Schrecksee schon zum Greifen nah. 
Gerne würden wir Ihnen an dieser Stelle auch noch den restlichen Wanderweg nach der „Wand“ erklären… Doch hier kommen wir nun zum anfangs beschriebenen Problem, wenn Sie die Tour Mitte Mai gehen wollen. In diversen Wanderportalen werden die Monate Mai bis Oktober als beste Jahreszeit für die Tour hinauf zum Schrecksee angegeben. Allerdings sind wir auf den letzten Metern nur noch kleinen Trampelpfaden über große Schneefelder gefolgt – von der eigentlichen Landschaft und den Wanderwegen war so gut wie nichts zu sehen. 
Bis zum See konnten wir zum Glück trotzdem gehen.
Dieser war allerdings nicht malerisch, glasklar und blaugrün – sondern zugefroren und mit Schnee bedeckt...
Im ersten Moment waren wir ein bisschen enttäuscht, doch dann haben wir bemerkt, dass der Schnee der traumhaft schönen Landschaft kein bisschen schadet sondern dass dieser Anblick etwas ganz Besonderes ist. Außerdem haben wir beschlossen, im Spätsommer einfach nochmals hier hoch zu kommen - da haben wir dann mit Sicherheit mehr Glück und können die Idylle des Schrecksees ohne Schnee erleben!

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