Sie trinken gerne Wein, wissen jedoch so gut wie gar nichts darüber? Das ändern wir heute! Mit unserem Grundwissen zum Thema Weingenuss machen Sie den ersten Schritt zu einem wahren Weinexperten. :-)
  • Wussten Sie schon, dass Deutschland insgesamt 13 Weinanbaugebiete mit insgesamt 102.000 Hektar Rebfläche hat? Die bekanntesten unter ihnen sind wohl die Pfalz, die Mosel, Baden, Rheinhessen und Württemberg. Aber auch in Franken, am Mittelrhein, an der Nahe sowie an der Ahr, in Sachen, Saale-Unstrut, Rheingau und der Hessischen Bergstraße wird Weinanbau betrieben. 
 
  • Die meist verbreitetsten roten Rebsorten in Deutschland sind Dornfelder, Spätburgunder und Portugieser. Zu den verbreitetsten weißen Rebsorten zählen Riesling, Müller-Thurgau und Silvaner dazu. Die Riesling-Traube wird sogar auf fast 1/4 der gesamten deutschen Rebfläche angebaut und ist damit die unangefochtene Nummer 1 vor dem Spätburgunder der auf 11% der Rebfläche wächst. 
 
  • Übrigens: Wein ist nicht gleich Wein. Insgesamt werden Weine in vier Qualitätsstufen unterteilt: Tafelwein, Landwein, Qualitätswein und Prädikatswein. Der Unterschied bei den Qualitätsstufen liegt bei den verschiedenen Anforderungen, denen die Weine entsprechen müssen, um eine der vier Bezeichnungen zu erhalten. Beim Tafelwein müssen die geringsten Anforderungen erfüllt werden, beim Prädikatswein die meisten. Der Qualitätswein macht die größte Gruppe der in Deutschland verkauften Weine aus.
  • Erfahrene Weintrinker achten auf die Temperatur des Weines. Bestimmte Aromen brauchen nämlich eine gewisse Temperatur, um sich richtig entfalten zu können. Rotwein sollte am besten bei 16 bis 18°C serviert werden, während Weißwein ca. 10°C kalt sein sollte. Roséwein liegt mit 12 bis 14°C dazwischen. 
Übrigens gilt folgende Faustregel: Je intensiver der Wein, desto bauchiger sollte das Glas sein, aus dem er getrunken wird. Waschechte Weinkenner wissen natürlich auch, dass dieses am Stiel festgehalten wird. 
 
  • Wenn Sie Wein zu Speisen genießen möchten, sollten Sie darauf achten, dass diese mit der Kraft des Weines harmonieren. Zu Fisch passt zum Beispiel ein Chardonnay, zu hellem Geflügel & Schwein Riesling, Sauvignon Blanc oder weiche Rotweine. Die idealen Partner für dunkles, gebratenes Fleisch sind Merlot, Zinfandel oder ein Cabernet Sauvignon. Letztlich kommt es aber natürlich immer auf den eigenen Geschmack an. 
 
  • Ein Rosé ist ein Rosé – und kein Verschnitt aus Rot- und Weißwein. Beim Rosé handelt es sich um einen Wein aus dunklen Trauben, der wie ein Weißwein hergestellt wird. Das heißt, die roten Trauben werden wie Weißweintrauben verarbeitet, wodurch weniger rote Farbstoffe aus den Traubenschalen in den Most und letztlich in den Wein gelangen.

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